Paletten seit Produktivstart 2022 vollautomatisch transportiert
Automatisierter Palettentransport im Warenausgang eines Logistikdienstleisters
Über 350.000 Paletten seit 2022: Automatisierter Palettentransport im Warenausgang
Bei einem führenden Logistikdienstleister im DACH-Raum transportieren autonome mobile Roboter (AMR) von Pixel Robotics seit 2022 kommissionierte Paletten vollautomatisch durch den Warenausgang – über 350.000 Paletten, zuletzt im Schnitt über 500 pro Tag, an Spitzentagen über 1.100. Und das im durchgängigen Mischverkehr mit Staplern und Personen, vollständig remote betreut, ohne Technikpersonal vor Ort.
Ergebnisse in Zahlen
Paletten pro Tag im Durchschnitt, an Spitzentagen über 1.100
Durchsatzsteigerung gegenüber den ersten Betriebsjahren – ohne zusätzliche Hardware
Transportstrecke pro Tag, vollautomatisch zurückgelegt
Betrieb und Support ohne eigenes Robotik-Technikteam vor Ort
Auf einen Blick
- Kunde
- Führender Logistikdienstleister im DACH-Raum (anonymisiert)
- Branche
- Kontraktlogistik / B2B-Distribution
- Einsatzbereich
- Warenausgang: Kommissionierung, Stretchwickler, Blocklager mit über 150 Zielspuren; zusätzlich Wareneingang
- Ladungsträger
- EUR-Paletten, foliert/gewickelt
- Flotte
- PIXEL Transporter im dynamisch gesteuerten Flottenbetrieb; Anzahl aktiver Fahrzeuge richtet sich nach dem Auftragsvolumen
- Integration
- REST-Schnittstelle zum Lagerverwaltungssystem, vollautomatischer SSCC-Etikettenscan, 3D-Messtor
- Betrieb
- Produktivbetrieb seit 2022, 2 Schichten an 5–6 Tagen pro Woche, vollständig remote betreut
- Kernergebnis
- Über 350.000 transportierte Paletten, Durchsatz um über 30 % gesteigert
Die Ausgangssituation
Im Warenausgang des B2B-Distributionslagers müssen kommissionierte Paletten kontinuierlich von den Übergabeplätzen der Kommissionierung zum Stretchwickler und von dort in ein Blocklager mit über 150 möglichen Zielspuren transportiert werden – Transportstrecken zwischen 50 und 250 Metern, Fahrt für Fahrt, Schicht für Schicht.
Besondere Herausforderungen:
- Sehr flexible, dynamische Umgebung mit engen Fahrspuren und wechselnden Hindernissen
- Durchgängiger Mischverkehr mit manuellen Flurförderzeugen und Personen
- Folierte, teils spiegelnde und unregelmäßig gepackte Paletten – eine bekannte Schwachstelle klassischer Sensorik
- Über 150 Zielmöglichkeiten im Blocklager, dazu wechselnde Pufferbereiche bei vollen Versandspuren
- Der Betrieb musste ohne eigenes Robotik-Technikteam vor Ort funktionieren – Support und Betreuung vollständig aus der Ferne
Die Lösung: Schritt für Schritt zur automatisierten Halle
Statt eines Big-Bang-Projekts automatisierte Pixel Robotics den Warenausgang prozessweise – jeder neue Prozess baute auf der bewährten Basis des vorherigen auf. Der Vorteil: Der Kunde konnte mit einem klar abgegrenzten Prozess starten und die Automatisierung auf derselben Plattform schrittweise erweitern.
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Abtransport vom Wickler
Den Anfang machte die Entsorgung des Stretchwicklers: Der AMR nimmt die gewickelte Palette auf, scannt das Palettenetikett (SSCC) vollautomatisch und ermittelt über die REST-Schnittstelle zum Lagerverwaltungssystem die korrekte Zielspur im Blocklager.
Nicht lesbare Paletten werden automatisch auf einen Klärplatz gebracht – der Prozess läuft ohne Unterbrechung weiter.
Sind Versandspuren belegt, puffern die AMRs selbstständig in Ausweichbereichen und stellen die Paletten später automatisch bereit.
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Zulauf von der Kommissionierung
Im zweiten Schritt übernahmen die AMRs auch die Versorgung des Wicklers: Eine kamerabasierte Füllgradüberwachung erkennt, sobald eine Palette auf einem Übergabeplatz steht, und erzeugt automatisch den Transportauftrag – ohne Terminal-Eingabe, ohne manuelles Anstoßen.
Vor dem Absetzen prüft ein 3D-Messtor von Pixel Robotics die Palettenkontur, und der AMR entscheidet selbstständig, ob die Palette prozesssicher an den Wickler übergeben werden kann.
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Weitere Prozessvarianten und Wareneingang
Es folgten zusätzliche API-basierte Transportprozesse – seit Kurzem sind die AMRs auch im Wareneingang produktiv.
Die Flotte ist bewusst auf Wachstum ausgelegt: Das Flottenmanagement setzt stets genau so viele AMRs ein, wie das aktuelle Auftragsvolumen erfordert – und hält gleichzeitig Kapazität bereit, um neue Prozesse und Lastspitzen ohne zusätzliche Investition abzudecken.
Weitere Einsatzbereiche sind bereits in Vorbereitung.
Automatische Auslastung der Flotte
Das Flottenmanagement steuert die Fahrzeuge bedarfsgerecht: Aufträge werden dynamisch dem jeweils nächstgelegenen freien Fahrzeug zugewiesen, die AMRs wechseln situativ zwischen Zubringer- und Abholfahrten und minimieren so Leerfahrten.
Auch das Lademanagement läuft vollautomatisch im Hintergrund, ohne den Betrieb zu unterbrechen. Das alles ohne bauliche Veränderungen – keine Bodenmarkierungen, keine Reflektoren, keine Induktionsschleifen.
Der Projektverlauf: bewährt im Dauerbetrieb – mit steigendem Durchsatz
Der gesamte Materialfluss wird in einem digitalen Zwilling abgebildet. Flottenüberwachung, tägliche Betriebschecks und Support erfolgen vollständig remote durch das Operations-Team von Pixel Robotics – seit Jahren, über Ländergrenzen hinweg. Das modulare Hardwarekonzept erlaubt es dem Kunden, einfache Wartungs- und Tauscharbeiten selbst durchzuführen; Ersatzkomponenten kommen per Paketversand.
Das Ergebnis dieser kontinuierlichen Betreuung: Der Durchsatz ist über die Jahre nicht gesunken, sondern gestiegen – im letzten Betriebsjahr lag er über 30 % höher als in den ersten Jahren. Automatisierung, die mit dem Geschäft mitwächst.
Das Ergebnis
- Bewährter Dauerbetrieb statt Pilotprojekt: seit 2022 produktiv im Warenausgang – inzwischen auch im Wareneingang
- Hohe Leistungsfähigkeit im Alltag: über 500 Paletten pro Tag im Durchschnitt, an Spitzentagen über 1.100, bei täglichen Transportstrecken von rund 75 Kilometern
- Skalierung ohne zusätzliche Hardware: Durchsatz gegenüber den ersten Betriebsjahren um über 30 % gesteigert – allein durch kontinuierliche Software- und Prozessoptimierung
- Flexible Prozesserweiterung: Neue Transportprozesse werden auf der bestehenden Flotte ausgerollt – zuletzt der Wareneingang
- Sicher im realen Mischverkehr: Betrieb mit manuellen Staplern, Hubwagen und Personen – Tag für Tag
- Weniger repetitive Transportfahrten: Mitarbeiter können sich stärker auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren
- Kein eigenes Robotik-Technikteam vor Ort erforderlich: Flottenüberwachung, tägliche Betriebschecks und Support erfolgen remote
- Wächst mit dem Auftragsvolumen: Das Flottenmanagement setzt je nach Bedarf genau so viele AMRs ein, wie das aktuelle Auftragsvolumen erfordert, und hält Kapazität für Lastspitzen und neue Prozesse bereit
Häufige Fragen (FAQ)
Wie viele Paletten transportieren die AMRs von Pixel Robotics bei dem Logistikdienstleister?
Seit dem Produktivstart 2022 haben die PIXEL AMRs mehr als 350.000 Paletten durch den Warenausgang transportiert. Im Durchschnitt sind es zuletzt über 500 Paletten pro Tag, an Spitzentagen über 1.100 (Stand 2026).
Funktionieren autonome mobile Roboter im Mischverkehr mit Staplern und Personen?
Ja. Die AMRs von Pixel Robotics arbeiten seit 2022 durchgängig in derselben Halle wie manuelle Stapler, Hubwagen und Fußgänger – ohne abgesperrte Robotik-Zonen. Enge Fahrspuren und ständig wechselnde Hindernisse gehören an diesem Standort zum Alltag.
Wie erkennt der AMR das richtige Ziel für jede Palette?
Der AMR scannt beim Aufnehmen vollautomatisch das Palettenetikett (SSCC) und fragt über eine REST-Schnittstelle das Transportziel im Lagerverwaltungssystem ab – bei über 150 möglichen Zielspuren im Blocklager. Nicht lesbare Paletten werden automatisch auf einen Klärplatz gebracht, ohne den Prozess zu unterbrechen.
Sind für den Einsatz bauliche Veränderungen in der Halle nötig?
Nein. Die Lösung kommt ohne Eingriffe in die bestehende Infrastruktur aus – keine Bodenmarkierungen, keine Reflektoren, keine Induktionsschleifen.
Wie funktioniert der Betrieb ohne Technikpersonal vor Ort?
Flottenüberwachung, tägliche Betriebschecks und Support erfolgen vollständig remote durch das Operations-Team von Pixel Robotics – über Ländergrenzen hinweg. Einfache Wartungs- und Tauscharbeiten führt der Kunde dank des modularen Hardwarekonzepts selbst durch; Ersatzkomponenten kommen per Paketversand.
Lässt sich die Lösung auf weitere Prozesse erweitern?
Ja. Neue Transportprozesse werden per Software auf der bestehenden Flotte ausgerollt – zuletzt die Erweiterung in den Wareneingang. Der Durchsatz stieg so über die Jahre um mehr als 30 %, ohne dass zusätzliche Hardware nötig war.
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